Der Tag begann heute verhältnismäßig spät (8.20 Uhr), weil Wochenende ist. Als Erstes wurde der Blutdruck gemessen, dann Temperatur und Puls. Alles etwas ungeordnet durch verschiedene Schwestern. Dann kam das Frühstück: Vanillepudding, Tee, Brühe, Milch und Saft. Ich habe den Fehler gemacht, die Brühe (Geruch nach Gummi, Geschmack undefinierbar) fast als Letztes zu trinken. Das hatte zur Folge, dass ich den Geschmack nicht wieder loswurde. Dann erschien die Chefärztin zur Freude aller (sie war eine Woche im Urlaub, was nicht gerade erbaulich für die Patientinnen war). Sie besah sich auch noch mal das Ding da zwischen den Beinen und meinte, dass das schon für eine vernünftige Vagina reichen würde. Na bitte, es geht doch! Das Mittagessen verlief ähnlich, doch diesmal mit Schokopudding und ohne Brühe! Zum Nachmittagstee mußten wir alle geweckt werden. Abendessen und das abendliche Pieksen sind fast schon Routine.
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