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    Mittwoch, 28. November 2007
     
     
    ... und Ki-Ai
     

    Nachdem Isabel schon seit zwei Wochen dabei ist, wollte nun auch ich mit Karate anfangen. Isabel hatte da einen Verein in Harburg aufgetan, in dem Stanley, ein netter Trainer, unterrichtete und die Gruppengröße recht überschaubar war (maximal 5 Schüler). Und da ich es in den vergangenen Jahren nicht geschafft habe, mich aufzuraffen endlich regelmäßig Sport zu treiben (sei es nun Schwimmen oder Joggen), nahm ich die Gelegenheit beim Schopfe und liess mich ankündigen.

    Skeptisch war ich schon, weil ich ja noch die Schlappe bei Katrin in Burgkemnitz in deutlicher Erinnerung hatte. Dort hatte ich nach 45 Minuten Aufwärmtraining schlapp gemacht, nachdem mir mein Kreislauf energisch kundgetan hatte, sich in Kürze verabschieden zu wollen. Ich nahm mir diesmal genug zu trinken mit und wollte es wenigstens durchstehen.

    Dann ging es los: Nach der Begrüßung durch Stanley sowie die Mitstreiter Uwe und Sönke wurden wir warmgemacht. Mit hängender Zunge, aber immer noch bei Kräften, begann Stanley mit mir die ersten Schlag- und Blocktechniken einzuüben. Ich eierte ein bißchen durch den Übungsraum und war alles andere als zufrieden mit mir. Schließlich hatte ich das alles vor 28 Jahren im Rahmen der Polizeiausbildung mal richtig gut gekonnt ... Aber als Stanley meinte, das sähe schon recht gut aus, versöhnte ich mich wieder mit mir. Nach gut einer Stunde fuhr ich durchgeschwitzt, aber zufrieden mit Isabel nach Hause.