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    Sonntag, 8. Januar 2012
     
     
    Eine Massage zum Wohlfühlen
     

    Für heute vormittag hatten wir die Gratis-Massage gebucht, die in unserem Upgrade enthalten ist. Während des Aufstehens klingelte das Zimmertelefon. Isabel erfuhr, dass der Massagetermin von 10.00 Uhr auf 10.30 Uhr verschoben wurde. Jamaica - no problem. Wir gingen frühstücken und duschten uns dann noch, denn wir wollten natürlich sauber und wohlriechend zur Massage erscheinen. Ich rasierte mich noch mal über (nach der Erfahrung in Ägypten, wo der Masseur meine Stoppeln zum Anlass nahm, noch einmal genauer nachzufühlen, was ich eigentlich bin). Dann gingen wir mit den Zimmerbademänteln rüber zum Spa.

    Rübergehen - das bedeutete, zur Lobby gehen, dann in Richtung Durchgangsstraße, wo der Pförtner sein Häuschen verläßt, das Stoppschild in die Hand nimmt und den Verkehr anhält. Der Pförtner auf der anderen Seite (Sportzentrum) tut das gleiche. Erst dann dürfen wir die Straße passieren.

    Im Spabereich ist es angenehm kühl. Wir bekommen Fragebögen zum Ausfüllen - wegen der Verantwortung für Schäden. Dann werden wir von einer Mitarbeiterin zur Damen-Umkleide geführt. Wir haben darin noch einmal Einzelkabinen, die wir aber nicht nutzen. Wir schließen unsere Sachen ein und bekommen Spa-Bademäntel, mit denen wir zum Jacuzzi geleitet werden. Dieser hat zwei Zugänge. Da auf der einen Querseite ein männliches Walroß sitzt, nehmen wir die andere Treppe. Nach ca. 5 Minuten werden Isabel und ich aufgerufen und in einen Nebenraum geführt. Dort stehen 2 Massageliegen. Wir sollen uns - wenn die Masseurinnen den Raum verlassen haben - dort entkleiden und mit dem Gesicht nach unten auf je eine Liege unter das Laken legen. So etwas Dezentes habe ich noch nie erlebt. Die Massage selber war toll. Meine Masseurin ist auf meinen Einwand eingegangen, dass zu starke Unterschenkelmassage zu Krämpfen bei mir führt. Sie massierte bis zum Po und von oben bis zum Steiß. Die Vorderseite und das Gesicht blieben ausgespart, wohl weil wir angekreuzt hatten, das wir in den letzten 2 Stunden gegessen hatten. Nach 25 Minuten war alles vorbei. Die beiden verließen den Raum mit den Worten, dass wir uns gleich anziehen und dann gehen könnten. Wir fühlten uns wie neugeboren. Und die Atmosphäre war einfach genial.

    Wir wollten unsere Handtücher aus dem Zimmer holen und uns dann an den Strand packen. Auf dem Weg kam uns ein Angestellter mit einem Rollwagen mit Handtüchern entgegen und schon waren wir für den Strand ausgerüstet. Nach ausgiebigem Baden kehrten wir in unser Zimmer zurück und - oh Wunder - es war bereits fertig hergerichtet. Hatte da etwa Oral seine Finger im Spiel gehabt?

    Um 16.30 Uhr war dann wieder Tennis lernen angesagt. Diesmal waren wir auf Court 6 und David (wie wir von Fotos erfahren haben, die Nummer 6 der jamaikanischen Rangliste) meinte, dass wir uns gegenüber dem Vortag deutlich verbessert hätten. Wir buchten für Montag um 17 Uhr die nächste Unterrichtshalbestunde.