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    Donnerstag, 5. Januar 2012
     
     
    Wo ist unser Zimmer?
     

    Um 7.30 Uhr waren wir bereits wach und krabbelten aus den Betten. Nach einer Dusche suchten wir was zum Frühstücken. Da, wo wir in der Nacht unser Nachtmahl eingenommen hatten, war auch ein Frühstücksrestaurant nebenan. Also gingen wir dorthin. Es gab zwar kein Buffet, aber dafür war es sehr lecker (Bacon mit Spiegelei). Wir stellten fest, dass dies das Patois-Restaurant ist. Morgen würden wir dann mal das Frühstücksbuffet suchen ...

    Dann war es auch schon Zeit für die Stadtrundfahrt mit unserer deutschen TUI-Repräsentantin. Wir wurden in einem großen Reisebus abgeholt. Bei anderen Hotels stiegen Horden deutscher Touristen zu, bis der Bus voll war. Dann fuhren wir die Stadt ab, hielten zu einem Begrüßungscocktail in einer Einkaufszone sowie am Leuchtturm von Negril. Dann ging es zurück zum Hotel.

    Wir gingen zum Zimmer zurück, das heißt, wir versuchten es. Denn alle Häuser, in denen bis zu 6 Zimmer untergebracht waren, sahen irgendwie gleich aus. Und die Wegweiser wiesen immer nur den Weg zum nächsten Haus und nicht zu unseren Zimmernummern. Nach 20 Minuten hatten wir dann endlich unser Heim gefunden und eine Hilfestellung gleich mit: Unser Haus liegt an einem Open-Air-Jacuzzi und Blick aufs Meer.

    Dann waren wir baden. Das Wasser bot ordentlich Wellen bis 50 cm und war angenehm warm (nicht wie vor Jahren in Ägypten). Und noch etwas gefällt uns an Jamaika: Die Männer, die im Hotel arbeiten, sind zurückhaltender als im Orient.

    Nach dem Bad hatten wir Hunger und gingen Essen. Wir fanden das Haus, in dem es auch das Frühstücksbuffet gab am anderen Ende der Hotelanlage und hauten ordentlich rein. Das hat uns so erschöpft, dass wir zurück ins Zimmer stiefelten (es klappt immer besser), uns ausruhten und dann versuchten, mit Schwiegerpapa zu skypen (22.30 Uhr in Deutschland). Es klappte mehr schlecht als recht, denn inzwischen gingen immer mehr Hotelgäste ins Internet.

    Nach dem Abendessen, bei dem wir à la Carte einige Gänge ausließen, saßen wir noch bei einer Kerze auf dem Balkon, bevor wir um 20.30 Uhr Ortszeit tot ins Bett fielen.