Isabel war vormittags zu einem Reitausflug unterwegs. Ich selber reite nicht, seit ich zuletzt in Honduras mich krampfhaft an dem Sattelknauf festgeklammert hatte und Pferd und ich nach dem Ritt gleichermaßen geschafft waren.Während Isabel unterwegs war, habe ich ein paar Strandfotos geschossen, gebadet, mich unter eine Palme gelegt und bin zu 12.30 Uhr zur deutschsprachigen Einweisung in die Hotellobby gegangen. Dort gab es nicht viel Neues - außer den grünen Flaggen am Liegestuhl und der Trinkgeldregelung. Außer mir sprach keiner der anwesenden Gäste englisch. Als Isabel gegen Ende der Veranstaltung wieder gebracht wurde, erfuhren wir, daß die Katzen auf dem Gelände versorgt werden und kastriert sind. Lobenswert! Danach gingen wir essen und dann an den Strand. Dort sahen wir ein Paar, das nach 25 Jahren ihr Treuegelübde mit einer jamaikanischen Trauung erneuert hat. Putzig anzusehen war ihr weißes Hochzeitskleid aus Leinen und die grünen Badeschlappen darunter. Nach einem Besuch in der Lobbyboutique (ich brauchte noch Turnschuhe für die Tennisstunde morgen) sahen wir, dass fast alle Restaurants wegen einer Beachparty mit großen Tischen geschlossen hatten. Offen war lediglich das Patois-Restaurant, wo wir am Morgen nach der Ankunft gefrühstückt hatten. Dort wurden wir an die Bar gebeten, da wir 15 Minuten zu früh waren. Oral, der Barkeeper unterhielt sich mit uns auf eine sehr nette Art und empfahl mir nach dem Essen noch den richtigen Verdauungsschnaps, einen Harveys Bristol Cream, den ich in Gedenken an meinen Vater trank. (er liebte ihn). Beim Essen wurden wir von Rayan bedient. Auch er sehr nett und individuell. So individuell, dass wir auf die Massenabfertigung im Palms Restaurant wohl weitgehend verzichten werden. Im Zimmer wieder angekommen, war dann um 20.45 Uhr Sendeschluß.
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