Heute gewandete ich mich bereits zum Frühstück. Das Jahr zuvor hatte ich mir auf dem Flohmarkt, der Bestandteil des Festes ist, ein grades Kleid aus Ägypten gekauft (schwarz und so mit Pailletten und Glitzer bestickt bzw. beklebt, daß auf der Vorderseite eine stilisierte Bauchtänzerin erkennbar ist). Ja, so fühlte ich mich wohler als am Vorabend. Ich war nicht mehr die Programmiererin Beatrice Knorr, sondern die orientalische Händlerin Shevahir Sahagün. Die meiste Zeit des Tages saß ich mit der Frau zusammen, die mir beim Ausladen meines Wagens geholfen hatte (auch eine Qun) und schrieb Enzy (das ist ein vereinsinterner Ausdruck für personen- oder volksbezogene Geschichtsschreibung. Geschichte schreibt sich nun mal nicht von alleine, sondern muß erdacht werden). Die übernächste Geschichte meiner persönlichen Enzy wird den Titel tragen "Metamorphose". Warum wohl?
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