Meine Reisevorbereitungen begannen am Freitagnachmittag mit einem Besuch bei meiner Fingernagelmodellage. Ich hatte ihr bereits angekündigt, daß ich mir die Fingernägel ein wenig wachsen lassen wollte, um die anderen Frauen ein bißchen neidisch zu machen. Darauf meinte die Modellistin, dann solle ich sie aber auch farbig lackieren lassen. Als sie den lila Nagellack (passend zum neuen Kleid für den Zeremonienabend) auftrug, meinte sie kurz, daß sie etwas außer Übung im Lackieren langer
Fingernägel (meine waren ca. 10 mm lang) sei. Aber als sie fertig war, war sie wieder in Form. Sie verabschiedete sich mit den Worten, ich müsse ihr unbedingt berichten, wie ich angekommen sei. Im selben Haus befindet sich auch ein Friseur, den ich praktischerweise gleich mitgebucht hatte. Dort schnitt mir eine Friseurin einen Bob nach meinen Wünschen (ich mag die Frisurenmode der 20er Jahre: kurz und dennoch feminin; fast wie bei Aimée und Jaguar). So fuhr ich dann nach Bremen zu meiner Mutter, die Beatrice seit Jahren kennt, aber noch Probleme hat, sie zu akzeptieren wie sie ist.
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