Den Tag über waren wir in der Sporthalle Berghofstraße in Hagen am Trainieren. Ich hatte die letzten beiden Trainingseinheiten - wie Isa sagt - geschwänzt, weil ich geistig ausgelaugt war. Sie hatte die letzte noch mitgemacht. Dann zogen wir uns um und warteten bei Kathrins Transporter auf die Rückfahrt ins Dojo in der Sedanstraße. Wir machten noch einen Abstecher zu Lidl, um Getränke für den Abend zu kaufen und ergaben uns dann unserem Schicksal. Denn irgendwas hatten Kathrin und Ute (die Frau des Sensei) geplant. Als wir in die Werkhalle unter dem Dojo fuhren, schwante mir fürchterliches: Da standen ca. 15 Leute im Halbkreis mit Tellern, Tassen und Ähnlichem in der Hand und warteten auf irgendwas. Und richtig: als wir zu ihnen stießen, wurde nach kurzer Ansage das ganze Geschirr auf den Boden vor dem Aufzug geworfen. Und wir durften fegen. Nach 30 Minuten waren wir erlöst. Oben ging es dann weiter. Uns wurden 20 Fragen gestellt und wir sollten unabhängig voneinander entscheiden, auf wen das Kriterium eher zutrifft. Es schloss sich noch das Dosenspiel an (Und nun wird, wie ich es gelernt, von jedem Geschenk der Preis entfernt), von dem wir 15 Dosen ohne Etiketten zurückbehalten haben und
das Hochzeitsspiel (der Aufgerufene muss sich erheben und einen Schluck trinken). Gegen 24 Uhr waren wir nur noch 8 Leuten und gingen dann schlafen.
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