Heute war wieder einmal ein Termin bei meinem Psychiater - aber nicht irgendein Termin. Nachdem ich ihn bei dem Termin vor eineinhalb Wochen förmlich zugetextet hatte, weil in den beiden Monaten, in denen ferienbedingt eine Therapiepause war, so unglaublich viel geschehen war und er immer nur Gelegenheit zu kurzen Verständnisfragen bekam, sollte heute das Gesagte noch einmal durchgesprochen und gewertet werden. Ich berichtete ihm, daß es mir insgesamt besser gehe, seit ich die Trennung von meiner Ehefrau vollzogen habe (abgesehen von den Telefonaten mit ihr, die immer noch schmerzhaft waren). Und ich erzählte ihm auch, daß ich jetzt bereit sei, meinen Weg zur Frau weitergehen möchte. Als ich ihn konkret auf die Wiederaufnahme der Hormontherapie und die Vornamensänderung ansprach, meinte er zu mir, daß aus seiner Sicht dem nichts im Wege stünde. Dann gab er mir noch die Adresse eines Psychologen aus Hamburg-Harburg, den er mir als Zweitgutachter für die Vornamensänderung vorschlug. Wenn nicht die psychischen Blessuren gewesen wären, ich wäre rundum glücklich gewesen. So war ich "nur" froh, aber das war ich auch schon lange nicht mehr!
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